Ratgeber Performance Management: Bessere Geschäftssteuerung durch Business Performance Management, Teil 1: Herausforderungen und Trends

Ratgeber Performance Management:

Bessere Geschäftssteuerung durch Business Performance Management

Teil 2: Lösungsansatz und Nutzen eines Business Performance Systems Ziele eines Business Performance Management Projektes.

8. Wie sieht ein Lösungsansatz zur Einführung eines Performance Management Systems aus?

Anforderungen an ein BPM:

 Die wichtigsten Aspekte, die ein professionelles Business Performance Management System sicherstellen soll, sind laut BSO® Studie 11/2014: Mitarbeiterinvolvement, schnellere Entscheidungen, Risikominimierung, eine Kultur der Transparenz und des Vertrauens.

Was soll durch BPM erreicht werden

Detailanalyse dieses Charts:

Mitarbeiter verstehen die Prioritäten und orientieren ihre Arbeiten daran

Prioritäten setzen und Orientierung geben ist auf allen Ebenen eine grundlegende Führungsaufgabe. Das ist aber leichter gesagt als getan. Auch hier gilt, dass Prioritäten nicht von Einzelpersonen festgesetzt werden sollten. BPM kann das Instrument sein, um die Prioritäten im notwendigen Konsens des Managements zu definieren. Darüber hinaus werden durch die erforderliche Kommunikation mit den Mitarbeitern die Prioritäten verdeutlicht. Bespielweise in Form von Maßnahmen, erhalten sie Orientierung für die tägliche Arbeit.

Entscheidungen werden schneller getroffen

Entscheidungen werden schneller getroffen, wenn der Entscheidungsbedarf klar ist, eine Grundlage z.B. in Form von Zielen vorhanden ist, und der Weg der Umsetzung aufgezeichnet ist. Alle diese Komponenten liefert ein professionelles BPM. Es schafft Transparenz und macht somit den Bedarf, zum Beispiel eine Vertriebskampagne zu genehmigen, eindeutig. BPM erleichtert durch das Planen von Maßnahmenumsetzung und deren Wirkung das Verständnis dafür, dass diese Initiative sinnvoll und machbar ist.

Risiken werden frühzeitig erkannt und es wird rechtzeitig gegengesteuert

Risiko-Management, d.h. eine Früherkennung von Chancen und Risiken hat eine erhebliche Bedeutung, da dadurch insbesondere im Falle von Risiken rechtzeitige Aktionen möglich sind. Wichtig für die Früherkennung sind relevante Faktoren (KPI), die auch aktiv im Rahmen eines Business Performance Management überwacht werden und in ein aktives Risiko-Management einbezogen werden.

Nicht ganz im Fokus der Teilnehmer an dieser Befragung waren die Aspekte:

  • Die IT arbeitet nah am Geschäft,
  • es werden Kunden bedient, die zum Unternehmen passen und
  • die Mitarbeiter-Fluktuation ist gering.

Diese Punkte sind sicherlich auch wichtig für den Erfolg eines Unternehmens, sind aber der Priorisierung auf nur 5 Aspekte zum Opfer gefallen und/oder werden durch andere Instrumente/Prozesse im Unternehmen sichergestellt.

Was braucht der Mittelstand und welche Probleme haben große Unternehmen?

Zunächst einmal ist es sinnvoll, die Ergebnisse aus der angesprochenen BSO Studie 2014 über das Business Performance Management bei einem Lösungsansatz zu berücksichtigen.

Ein weiterer Punkt ist die Mittelstandsfähigkeit einer Lösung, da nicht alles so passt, wie es schon länger in den Konzernen eingeführt ist und praktiziert wird.

Dort dominieren die ERP Systeme (SAP) und deren Möglichkeiten, kombiniert mit integrierten- oder per Schnittstelle angebundenen – Dashboard Lösungen. Diese Konzerne haben meistens extra Abteilungen, die sich um das Thema Business Performance Management / Transparenz  zu 100% kümmern.

Probleme gibt es dort allerdings auch in dem immer wichtigeren Bereich des Umsetzungscontrollings, also der Umsetzung der Maßnahmen auf allen Unternehmensebenen. Hier geht es insbesondere um die Umsetzung der Maßnahmen bis hin zur operativen Ebene in allen Regionen und der Rückmeldung des Vollzugs/Status/ der Probleme wieder zu den Entscheidern zurück, damit rechtzeitig gegengesteuert werden kann.

Im Mittelstand geht es mehr um pragmatische Lösungen und Ansätze. Hier gibt es nicht unbedingt ein Management Team. Je nach Größe des Mittelständers gibt es kein geschäftsnahes Controlling, sondern nur das Rechnungswesen und wenige  oder zu viele Kennzahlen stehen im Fokus und werden unregelmäßig analysiert und bewertet. Bei kleineren Mittelständern weiß der Chef fast alles über seine Geschäftsentwicklung und hier überwiegt oft das Bauchgefühl und die Kreativität des Geschäftsführers.

Aus der Praxis weiß man allerdings auch, dass diese Vorgehensweise eine Zeitlang gut gehen kann, aber dann Probleme mit sich bringt, wenn das Geschäft wächst, die Strukturen komplexer werden, der Markt sich verändert, Prozesse umstrukturiert werden müssen und/oder der Wettbewerbsdruck stärker wird und die Profitabilität nachlässt.

Ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung eines Unternehmens ist, was die Studie auch zeigt, dass die Motivation der Mitarbeiter der kritische Erfolgsfaktor ist. Hier geht es darum die Mitarbeiter aktiv einzubinden, deren Potenziale zu nutzen, sie weiterzuentwickeln, zu coachen, zielgerichtet zu trainieren. Auch die Sicht/Erwartung der Stakeholder ist eine wichtige Einflussgröße für eine bessere Steuerung des Unternehmens.

Wenn Sie mehr über diese Studie erfahren wollen, dann gehen Sie auf unsere Homepage www.bso-p.com oder vereinbaren Sie einen Termin mit uns, an dem wir Ihnen diese Studie inkl. der Detailanalysen der jeweiligen Charts, erläutern.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.